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Rettet Adolf Hitler den Weltbild Verlag?

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Berlin. – CO- Der angeschlagene Weltbild Verlag steht offenbar kurz vor seiner Rettung. Doch zunächst wie es dazu kam.

Nachdem bekannt wurde dass Adolf Hitler doch zur Deutschen Geschichte gehöre, könne er darum auch in einem deutschen Landtag hängen, war man sich in Potsdam einig. Auch wenn er dort derzeit noch in einer Reihe mit Stalin und Luxemburg hängen müsse. Man könne ihn nicht länger verschweigen und vorm Volk verstecken.

Das sei heute anders, als im Juli 2013, wo noch ein Sondereinsatzkommando SEK eine berliner Wohnung stürmen musste, weil ein Kunststudent ein Bild von Adolf Hitler malte und eine Waffenattrappe im Internet zeigte. Was noch vor einem halben Jahr eine unmittelbare und furchtbare Gefahr für Deutschland und die gesamte Welt bedeutete, scheint heute kein Problem mehr zu sein.

Gefährliche Waffe

Fortschrittlich wie Deutschland ist, Vorreiter auch in den öffentlich rechtlichen Fernsehprogrammen zur Volksbildung, selbstverständlich über eine Demokratieabgabe finanziert, wird Adolf Hitler auch gern im TV gezeigt. Eine eigene kleine Programmzeitschrift für die „Hitlerwoche im Fernsehen“ bringt wöchentlich die aktuellsten Sendungen für die Fans nicht nur im Potsdamer Landtag. Unsere geliebte neue Kanzlerin Angela Merkel (in ausländischen Fankreisen gern A. Mitler genannt) geht ganz mit dem Zeitgeist, und liebt offensichtlich die Gestik ihres Vorgängers, wie man an diesem Bild sehen kann, und beherrscht die Hitler-Raute schon ganz gut:

Merkel-Hitler-raute

Auch der NSA-Abkömmling mit dem großen G und dem kleinen oogle weist schon vorsorglich auf den Adolf-Hilter-Platz in der ehemaligen Reichshauptstadt hin. Ins selbe Horn blasen die ehemaligen Feinde aus dem ehemaligen Empire, – aus Kleinbritannien-, indem sie die letzte Hitler-Eiche retten wollen, – sie ist historisch bedeutsam.

Ein etwas debiler Mensch, der sich als „Künstler“ im bundesdeutschen Panoptikum offenbar nicht artgerecht austoben durfte, Jonathan Meese, wurde von allen Ermittlungen verschont. Sein Hitler-Gruß mit kaiserlicher Pickelhaube war offensichtlich Kunst. Ein anderer Künster, Horst Mahler, muss wegen ähnlicher Kunst eine mehr als zehnjährige (gesamt-) Haftstrafe absitzen, ohne irgendjemandem nur ein Häärchen gekrümmt zu haben, – und das im freiesten Deutschland aller Zeiten. Und das, obwohl alle doch gleich sind.

Rettung für den Weltbild Verlag kommt nun aus dem Internet. Amazon verkauft seit längerem Adolf Hitlers Hauptwerk „Mein Kampf“ sehr erfolgreich. Selbst Speichel-Online konnte der Hetzschrift einen Bestseller-Status einräumen. Was Amazon kann, kann Weltbild auch, munkelt man uns zu, und, man kann es besser. Man will nicht nur Bücher, Ebooks und nachgemachte Devotionalien wie Hitlersocken, Hitlertassen, Hitlertangas verkaufen, – nein, es wurden in China schon Gespräche mit bildenen Künstlern geführt, die Hitlerportraits in jeder Größe innerhalb weniger Minuten anfertigen würden.

Der Markt sei nicht nur mit 80 Millionen Deutschen in Deutschland riesig, sondern in der ganzen Welt würde der Weltbild Verlag dann den exclusiven Vertrieb unschlagbar günstig übernehmen können. Eine neue Chance für den Weltbild Verlag.

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