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Genderwahn – Schluss mit Herr und Dame: Initiative für neue Anrede

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"Sehr geehrter Mann Schulz, so soll es, geht es nach der Initiative für sprachliche Gleichstellung von Frauen und Männern, dämnächst in Anschreiben heißen. Und damit auch jeder sich an den Mann anstelle des Herrn hält, beruft sich die Initiative, deren Domain mit: "www.frauenheilweise.de" benannt ist, was man wohl als "Heil für Frauen" verdeutschen muss, auf das "im Grundgesetz verankerte Gleichberechtigungsgesetz".

Die Initiative für sprachliche Gleichstellung von Frauen und Männern, die von Christiane van Schie (Designerin, Autorin), Luise F. Pusch (Professorin für Sprachwissenschaft), Uscha Madeisky (Filmemacherin), Gunnel Christine Hinrichsen (Pädagogin), Robert Stein (Dipl-Ing. & Systemischer Coach) und Margot Müller (Bundessprecherin der Feministischen Partie DIE FRAUEN) getragen wird oder aus ihnen besteht, wirbt mit ihrer Initiative für eine “sprachliche Symmetrie” zwischen Mann und Frau.

Diese sprachliche Symmetrie sei durch die gebräuchlichen Anreden “Herr” für Männer und “Frau” für Frauen nicht gegeben. Vielmehr sei Herr vor 1977 die Benennung des Familienoberhaupts, zeichnete im 18. Jahrhundert höher oder besser gestelllte Männer aus, wurde danach ins Bürgertum übernommen und werde seither nicht nur als Anrede für Männer, sondern auch als Anrede für Gott benutzt. Entsprechend sei keine “Gleichwertigkeit und Gleichstellung zwischen Frauen und Männern ausgedrückt”, wenn erstere im Gott gleichen Status des Herrn angesprochen, Letztere nur als “Frau” adressiert würden.

Dem will die “Initiative für sprachliche Gleichstellung von Frauen und Männern 2012″ ein Ende bereiten. Ab sofort sollen Männer in Briefen mit “Sehr geehrter Mann” angesprochen werden. Dies stelle eine Gleichwertigkeit und Gleichstellung zu Frauen her, erhöhe das “Selbstwertgefühl von Frauen” und wirke sich “erleichternd auf Männer” aus. Dies geben die Initiatoren als Begründung für ihren Vorstoß aus.

Der Vorstoß, der bislang auf wenig bis gar kein öffentliches Interesse gestoßen ist, wurde nunmehr von der “Initiative für alle Existenzformen” aufgenommen, kritisiert und zur Grundlage eines eigenen Vorschlags gemacht, mit dem alle Asymmetrien aus Anreden in der deutschen Sprache beseitigt werden sollen. Wir haben Alfred Rosenberg und Clementine zu Castell-Rüdenhausen, die beiden Initiatoren der Reformbewegung nach ihren Beweggründen gefragt und die folgende Begründung erhalten.

Mann und Frau, so Rosenberg, seien historisch belastete Begriffe, die zudem nicht modern seien und der kommenden Kontaktaufnahme mit Aliens im Wege stehen könnten. Man könne schließlich nicht davon ausgehen, dass Aliens ein biologisches Geschlecht hätten und müsse von daher eventuelle Ungleichheiten bereits im Vorfeld auschließen. Deshalb habe die Initiative “für alle Existenzformen” sich in eine dreitägige Klausur begeben und die Mitglieder der Initiative seien zu dem Schluss gekommen, dass die neue Anrede “Sehr geehrtes Existensform” lauten müsse.

Die Anrede habe erhebliche Vorteile gegenüber dem stoischen Festhalten an Mann und Frau, wie es der Initiative für sprachliche Gleichstellung vorschwebe, so Clementine zu Castell-Rüdenhausen. Zwischenzeitlich sei die Forschung so weit gediehen, dass man die biologische Funktion von Menschen, also die Fortpflanzung, ad acta legen könne. Das moderne Existenzform entstehe in der Petri-Schale und sei so konzipiert, dass der Asymmetrie wie sie duch unterschiedliche Größe, Haut- und Haarfarbe, unterschiedliche Kraft oder Herkunft oder unterschiedlichen Körperbau entstehe, Einhalt geboten werde. Das moderne Existenzform sei symmetrisch, Diskrimierung, egal, worauf sie beruhe, sei damit Vergangenheit.

Damit sei auch die Initiative von van Schie, Pusch und anderen obsolet, so Rosenberg. Überdies würden solche Initiativen, wie die von van Schie und Pusch und anderen immer die Frage der Profiteure aufwerfen. “Ich sage es ganz klar”, so Rosenberg, “die Nutzenfunktion ist ungleich verteilt”. An der sprachlichen Gleichstellung von Männern und Frauen verdienten Personen, die vorgäben, wie Pusch dies tut, etwas von Sprache zu verstehen und diese Mimikry mit einer Professur zu untermauern in der Lage seien. Damit seien alle anderen, die nicht das Glück hatten, eine wenig wählerische Berufungskommission vorzufinden, vom Nutznießen ausgeschlossen. Das sei asymmetrisch und nicht hinnehmbar.

Mit “Sehr geehrtes Existenzform” sei Nutznießen in jeder Form ausgeschlossen, weder Frauen noch Männer könnten mit dem Verweis auf ihr Geschlecht punkten. Geschlecht, das in seiner weiblichen Form wahre Feste des Nutznießens ermögliche, sei ein für alle Mal beseitigt. Die Einsparungen für die Gesellschaft immens. Ich weiß, wovon ich spreche, so Clementine zu Castell-Rüdenhausen, ich war selbst einmal Teil eines Frauennetzwerks.

Auch Rosenberg blickt auf eine bewegte Geschichte und kann aus reichhaltiger Erfahrung schöpfen, Erfahrung, die ihn in die Zukunft und von zukünftigen Gesellschaften schwärmen lässt, Existenzform würdigen Gesellschaften, wie er sagt, Gesellschaften, in denen wahre Gleichheit herrsche, Gleichheit unter gleichen Existenzformen. Natürlich, so Rosenberg, brauche man dennoch eine kleine Elite von höherer Qualität, eine Existenzform über der Existenzform, so zusagen. Die höhere Existenzform müsse entscheiden, was für die niedere Existenzform adäquat sei, nicht nur sprachlich adäquat, da greife die Initiative für sprachliche Gleichstellung viel zu kurz, was kein Wunder sei, denn die Initiatoren hätten eben noch nicht die höhere Bewustseinsebene erreicht, auf der er, Rosenberg, sich bewege.

n seinem Kreis der Erleuchteten, der höheren Existenzform würden Gleichstellungsversuche wie die von van Schie und Pusch belächelt. “Anfänger”, so sein Verdikt, die mit Macht dilettieren würden, der Ansicht seien, sie könnten sich besser stellen, wenn sie anderen vorschreiben würden, was sie zu tun und zu lassen hätten. Wahre Erkenntnis, wahre Erleuchtung, so Rosenberg, sei da erreicht, wo man einsehe, dass man nicht vorschreiben könne, vielmehr die niedere Existenzform so planen müsse, dass eine Vorschrift nicht mehr notwendig sei. Allerdings, so Clementine zu Castell-Rüdenhausen, seien Initiativen wie die Initiative für sprachliche Gleichstellung bereits auf dem richtigen Weg, es fehle einfach noch die letzte Konsequenz. Man scheue sich dort, die eigenen Ideen zu Ende zu denken und der eigenen Auserwähltheit Rechnung zu tragen.

Bislang, so Rosenberg abschließend, seien jedoch noch alle Versuche, andere Existenzformen zu regulieren und anderen Existenzformen Vorschriften zu machen, nicht nur sprachlich im Heil geendet. Er habe entsprechend keine Bedenken, dass die Initiative für sprachliche Gleichstellung auch diese höhere Ebene der Erleuchtung erreichen werde und sich seiner “Initiative für alle Existenzformen” anschließen werde.

Diese Satire zum Genderwahn wurde Übernommen mit freundlicher Genehmigung von Michael Klein von ScienceFiles.org

Bild: Referatsleiter 408

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