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Bundestagswahl 2013 – Linke nominieren Margot Honnecker zur Kanzlerkandidatin

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Berlin (CO). Nach bisher vorläufig unbestätigten Meldungen aus dem Dunstkreis der von der SED zur „Die Linke“ fortschrittlich weiterentwickelten Arbeiter- und Bauernpartei der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone „DDR“ wird Margot Honnecker, die ehemalige First-Lady der DDR als Kandidatin um das Amt der Bundeskanzerin nominiert werden. Die Kanzlerkandidatin Honnecker lebt derzeit im vorgetäuschten politischen Asyl in Chile.

Man müsse endlich den Realitäten ins Auge sehen, und erkennen, dass die Taktik der DDR-Führung gelungen ist. Es sei anzuerkennen, dass die DDR die BRD übernommen hat, und nicht wie vielerorts vermutet, die BRD die DDR. Erkennen könne das jeder der sich die Spitze des Landes ansieht. Ein Pastor aus der DDR als Präsidentendarsteller, und eine FDJ-Sekretärin für Agitation als Spitzenschauspielerin in der Rolle der Bundeskanzerin.

Alternativlos, wie es Frau Merkel immer wieder betont – so das richtige Wort, – sei es nunmehr an der Zeit endlich die Wahrheit auch beim Namen zu nennen, und das Volk nicht länger mit dem Trugbild des Kapitalismus, des stinkenden faulenden Imperialismus alleine zu lassen. Man müsse das Volk abholen, wo es stehe, und allumfassend vom ungerechten System des Kapitalismus befreien, dies gelänge nur mit der nominierten Kanzlerkandidatin, die dann nach der Wahl allerdings Große Vorsitzende heißen würde.

So sei der ehemalige „Bundeskanzler“ Schröder aus der Spezialdemokratischen Partei bereits aufopferungsvoll unter Inkaufnahme vieler persönlicher Nachteile beim großem Brudervolk unter Putin auf Tuchfühlung gegangen. Merkel hingegen täuscht Amerika bereits seit 2005 erfolgreich eine kapitalistische BRD vor, während hier die Saat des Sozialismus prächtig gedeihen kann.

Die Grüne Partei indessen tritt von der Wahl zurück, indem sie sich mit extremen Steuererhöhungen ins Aus begibt. Auch das sei nur Taktik, um der richtigen Partei, – die Guten (die Linke)- zum Gewinn der Wahl zu verhelfen. Nicht anders die Spezialdemokraten, die neue Bremsen für alles Mögliche erfinden, ohne ihre bisherigen Bremsen überhaupt bedienen zu können. Es müssten alle Parteien der Nationalen Front der BRD endlich vereinigt werden, um gemeinsam stark  in der neuen Sowjetunion EUdSSR aufzugehen. Es könne schliesslich nicht sein, daß wenn man die Wahl aus einer Kiste mit verschieden farbigen Limonade hätte, jemand auf die abstruse Idee verfiele Bier oder Wein zu wollen.

In diesem Sinne, schauen wir in eine rosige Zukunft, mit Frau Honnecker, die wesentlich mehr Erfahrung in der Disziplinierung unbotmässiger Reaktionärer Kräfte, Umstürzler, Verräter an der Sache, Kapitalistenschweinen und Querulanten hat, als eine vorgegau(c)kelte demokratische Regierung, die auch noch vorgeben muss sich an ihre Gesetze zu halten. Wenigstens im Groben. Der Rest… sind eh Einzelfälle.

Bild: Der Bundestag 2013, nach der Bundestagswahl

Bundesarchiv, Bild 183-M0502-306 / Otto Donath / CC-BY-SA

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