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Traurige Realitäten (1): Facebook: Generation „Dumm“ nutzt Englisch um Deutsch zu schreiben

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Ganz im Gegensatz unserer sonst recht zynischen satirischen Artikel werden wir unter der neuen Rubrik „Traurige Realitäten“ fortan auch hier tatsächliche Begebenheiten thematisieren, selbstverständlich mit einer Portion Sarkasmus gewürzt, auf das es uns die Tränen nicht ganz so schnell in die Augen treibe.

Amazon und Focus. Der Locus über seinesgleichen. Facebook als Retter.. Man muss manchmal wirklich mehrfach nachlesen um den Sinn eines häufig interpunktionslos verfassten Konglomerats aneinandergereihter Worte zu erfassen. Das liegt nicht unbedingt -wie man meinen könnte- an der „Verdenglischung“ der Sprache, oder den gelinde ausgedrückt „vereinfachenden Einflüssen“ unserer werten Hinzugezogegen Neudeutschen (Slang „kanackisch“), -nein, es liegt nachgewiesenermaßen an den Auswirkungen der sogenannten Rechtschreibreform.

Ganz in der Tradition von Reformen in der BRD, nach der eine Reform stets eine Verschlechterung der Lage nach sich zieht, ist dies auch hier glänzend gelungen. Viele erinnern sich an den netten Werbespot, in dem ein Analphabet Angst hat entlassen zu werden, weil er die Schilder im Lagerraum seines Arbeitgebers nicht lesen konnte. Ihm konnte geholfen werden, jedenfalls im Werbespot.

Selbsthilfe der Analphabeten der Generation Facebook: Deutsch-Englisch, Englisch-Deutsch, -und die Fehler sind scheinbar verschwunden

Die Realität indes ist eine völlig andere. Laut Welt vom 30.11. ist jeder fünfte (!) Jugendliche im Alter von 15 Jahren als Analphabet zu betrachten obwohl er gerade die Schule besucht und gerade „frisch“ Lesen und Schreiben gelernt haben sollte. Der Ankläger der Situation ist niemand anderer als einer der Hauptverantwortlichen der Rechtschreibreform, Hans Zehetmair.

Doch kommen wir zum Anlass des Artikels. Selbst in den Kreisen der Generation „Dumm“ ist man sich etwas schuldig. Man weiß das man nichts schreiben kann ohne das die „gröbere freiere Gestaltung des Textes“ anderen nicht sofort ins Auge fällt, schämt sich aber offensichtlich (noch???) dafür.

Aber man weiß sich zu helfen. So unglaublich es klingt, man übersetzt mittels des Google-Translators die eigenen kurzen Texte ins Englische, und dann das englische Ergebnis wieder zurück ins Deutsche, um so eine Fehlerkorrektur zu erreichen. Die so erhaltenen Texte nimmt man als quasi Fehlerfrei an und veröffentlicht sie im Netz, gerade bei Facebook.

Das ist keine erfundene Geschichte, sie wurde gestern von zwei 15jährigen Mädchen und einer 16Jährigen „Kollegin“ zum Besten gegeben, und für völlig normal erklärt. Diese drei Mädchen absolvieren gerade ein Praktikum in einer künstlerischen Werkstatt. Auf die Frage warum man denn kein Rechtschreibprogramm nutze, um die Fehler gleich im Deutschen anzeigen zu lassen und zu korrigieren, kam die kurze Antwort:

„Wie… – Korrigieren? Ich weiß nicht wie’s geschrieben wird. Ausserdem sind da zu viele rote Linien. Englisch geht schneller.“

Da bleibt einem nur noch übrig sich bei den Verantwortlichen der Rechschreibreform und der ideologisch verschmutzten Schulreformdebatte zu bedanken. Es bleibt ein komischer Nachgeschmack, – verblödet man die Jugend absichtlich? Mir kommt es bald so vor. Armes Deutschland.

Zum Schluss:

Selbstverständlich „verfasst“ der Autor auch Rechtschreibfehler, die in der Eile der Schreiberei begründet sind und nach deren Entdeckung flugs ausgebügelt werden.

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