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Keine Panzer für Saudi Arabien – Auftrag storniert!

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Riad (FN). Die Lieferung von 200  Leopard-II Panzern aus Deutschland an Saudi-Arabien ist vorläufig gescheitert. Der Aufschwung in der Rüstungsindustrie könne nun leicht gefährdet sein, – mutmaßt man im Wirtschaftsministerium in Berlin vorsichtig-, das dürfe aber nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Deutschland liefert gerne Panzer für Saudi Arabien.

Nachdem in Riad die neuesten Nachrichten aus Deutschland per Maultierkurier eintrafen stornierte der König von Saudi – Arabien den bereits paraffierten Auftrag über die Lieferung von 200 Leopard-II Panzern aus Deutschland. Die nun ins Arabische übersetzten Artikel die in Riad erregte Diskussionen aufwarfen, enthielten Informationen über die Klimaanlagen und Radreifen der neuen Panzer.

Krauss-Maffei, der Hersteller der Spezialpanzer habe Klimanlagen eingebaut, die von SIEMENS für die deutschen ICE-Züge entwickelt waren. Diese Klimaanlagen sind besonders umweltfreundlich und kühlen bei Hitze nicht, und im Winter würden sie die Luft nicht übermäßig erwärmen. Der Einsatzbereich liege zwischen -10 und + 32 °C.

Die Luxusgewöhnten Araber sind mit dieser Lösung mehr als unzufrieden, könne man die Panzer doch nur in der Morgendämmerung und am zeitigen Abend nutzen um weder in ihnen zu erfrieren oder zu „erschwitzen“. So könne man keinen Krieg erfolgreich führen, denn die Zeiten mit Mittagspausen, Siesta und Nachtruhe im Kriege seien entgültig vorbei.

Auch die Radreifen der Panzer seien nicht zufriedenstellend, da sie ebenfalls ICE-ähnliche Materialien enthielten.“Reifenwechsel in der Wüste seien sehr unangenehm“ – kritisierte Ali-Bernd Schultze, Chefeinkäufer des saudischen Kriegsministeriums in Deutschland. Als vorläufig letzter Mangel wurden ddr- RAM-Speicherchips angegeben. Man wolle in neuen Panzern doch bitteschön moderne Speicher haben, und nichts aus der DDR. Zudem wurde an die Entwickler die Frage gestellt, ob ein Panzer für Savannen auch in der Wüste tauglich sein könne, -wäre der Leopard doch ein Savannentier.

Als Verbesserung sei eine Cabriolet-Lösung für den Wüstenpanzer derzeit in der Probephase, teile man bei Krauss-Maffei unterdessen mit. Auf die angedachte Vergoldung der Kanonenrohre habe man nach Beratung mit deutschen Ingenieuren schließlich verzichtet, aufgrund der Licht- und Blendeffekte die sie im Kampf verursachen würden.

Bild ( Bundeswehr-Fotos Wir.Dienen.Deutschland. , Lizenz: CC BY-ND 2.0) : Leopard II in Wald- und Wiesenausrüstung.

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