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Kino.to versus Kinox.to – Polizei von Tonga ermittelt gegen „Fakeseite“

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Internet (FN). Die Deutschlandgruppe der anonymen Internetler „Anonymus“ teilte mit, das die Seite kino.to unter einem falschen Namen wieder online ist. Die Seite wäre jetzt in verfälschender Weise unter kinox.to im weltweiten Internetz zu finden.

Die derzeit anscheinend mutmaßlich von der Polizei der Insel Tonga betriebene Internetseite kino.to, die bereits wegen eklatanter Gesetzesverstöße wie zum Beispiel dem Fehlen eines Impressums abgemahnt wurde, hätte seit dem Auftauchen der Seite kinox.to erhebliche Besucherverluste hinnehmen müssen. So könne die Seite nicht langfristig  erfolgreich weiterbetrieben werden, verlautete aus dem Tonganesischen Innenministerium. Die Sprecherin der Internetzabteilung des Ministeriums beklagte auch, das nach über einem Monat der Webmeister der Seite immer noch kein Impressum eingewebt hätte, und so wieder und immer noch Anlass für niederträchtige Abmahnanwälte böte.

Die BRD oder gar Sachsen nebst Organen und Körperteilen sei nicht der richtige Adressat für Abmahnungen teilte man in Dresden mit.

Allerdings hätten die Abmahner eh keine Chance, denn mangels Impressum sei schliesslich nicht erkennbar ob nun der Freistaat Sachsen, die Bundesrepublik, die Staatsaanwaltschaft, oder die Polizei oder eben Tonga den bisher erfolgreichsten Internetzauftritt Deutschlands oder Tongas  zu verteten habe. Die Staatsanwaltschaft würde sicher nicht gegen sich selbst oder etwa die Polizei oder gar die Bundesrepublik als Dienstherren ermitteln, und in Tonga seien ihr die Hände gebunden, denn bisher habe man (noch) keine Tonganesischen Terrorzellen ausmachen können, die die Ausweitung des Kriegs gegen den Terror rechtfertigen würden.

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Man habe im Gegenteil vor, die mutmaßliche „Filmingseite“  kinox.to, die das alte (nun aus Schutz vor Raubkopierern versteckte) Design und Inhalte der Seite kino.to abgekupfert und gestohlen hätte zu schliessen. Besonders schwer wögen die Beleidigungen die auf dieser „Fakeseite“ gegen den Staat und seine Organe und die freie Wirtschaft geäussert würden, da sie vermutlich die BRD und Tonga beträfen. So behauptete man auf der Seite kinox.to beispielsweise bezüglich Staat und Politik unbewiesernermaßen: „Wir wollen euch nicht. Das Internet will euch nicht. Keiner will euch.“

Ein Affront größter Tragweite, wollen doch die Politik und der Staat uns alle, zuminstest zum Steuern zahlen und ab und zu zum wählen. Weiterhin wurde in höchst fragwürdiger Weise obzön fordernd mitgeteilt:  „Alles was wir wollen ist Freiheit und das für JEDEN!“ Freiheit ist nicht für jeden zu haben, besonders nicht für Internetzverbrecher ausser dem Staat. Das sollten sich die Betreiber der Seite mal in bunt hinter die Ohren tätowieren lassen, sagte angewidert die Sprecherin des Ministeriums am Ende unseres Telefoninterviews. Indes sollten die verbrecherischen Nutzer von kinox.to auf der Hut sein, denn die Polizei, dein Freund und Helfer ermittle auch bei Facebook und Twitter gegen“Ja“- und „gefällt mir“ – Sager. Das ist zwar noch nicht strafbar, weise aber schon auf künftige Schwerverbrecher im Internetz hin.

 

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