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Sex mit Pflanzen bald illegal

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München (CO). Nachdem die gesamte Weltpresse, vom Vorhaben schockiert, die exclusive CO-Meldung übernahm,  die überschüssigen Gurken im EHEC-Seuchengebiet Deutschland vorsichtshalber zu plastinierten ökoligischen „Spielzeugen“ für erwachsene Frauen und junge Grün- und LinkInnen zu machen, reagierte indes der Pflanzenschutzminister allergisch  (es sei keine Gurkenallergie, teilte seine Vorzimmerdame mit).

Auch Pflanzen haben Menscherechte, sonst wären es ja keine, so insistiert Minister Birko von Grünbusch (mutmaßlich CSU) in München. Wie wäre es schließlich wenn EHEC auch an Möhren oder Bananen gefunden werden würde. Der Mißbrauch von Früchten und anderen Pflanzenteilen müsse gestoppt werden, schließlich können Pflanzen sich nur selten wehren, und unser Rechtssystem erlaubt ihnen ebensowenig einen fairen Prozess wie den Schweinen, Hühnern, Schafen oder Rindern die täglich hinterlistig und heimtückisch ermordet würden.  Sex mit Pflanzen sei daher Pflanzenverachtend und illegal. Von Mücken, Spinnen und Fliegen wolle er erst gar nicht reden, oder den millionenfach ermordeten Fröschen jedes Jahr.

Eine neue Initiative soll für Aufklärung sorgen. Schon in den Kindertagesststätten (früher Kindergärten), wird künftig anhand von Broschüren mit piktografischen Darstellungen erklärt werden, in welche einzig dafür vorgesehene Körperöffnung Obst und Gemüse ausschliesslich gehören, nämlich den Futterschacht.

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Ein Vorbild dazu sei der „aufklärerische Schweizer Sexkoffer„, der ab kommendem Schuljahr jedem 4-10-Jährigem Kind in der noch nicht zum sozialistischen EU-Bruderland gewordenen Schweiz zur Verfügung stehen würde. Beispielhaft war hierfür die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter Ministerin 7-Kind, mit den anrüchigen Broschüren „Körper, Liebe, Doktorspiele“ eins und zwei , die bereits für Kinder ab einem Jahr zur Verfügung standen, aber „leyder“ durch Proteste der ewiggestrigen vorerst wieder im Giftschrank verschwanden.

Pflanzenschutz geht alle an, so der Aufruf aus dem Ministerium für Pflanzenschutz. Man werde Pflanzenschutzbeauftragte in jeder Gemeinde ab 100 Einwohner brauchen, ebenso wie in jedem Betrieb ab 10 Mitarbeiter. Das schaffe neben verbessertem Pflanzenschutz auch sehr viele nützliche Arbeitsplätze, und alles was Arbeitsplätze schaffe, sei schließlich gut, ein Gedanke der uns nächstes Jahr das neue Geldwäschegesetz 2012 mit mindestens 1,5 mio neuen Arbeitsplätzen beschert. Ob der Straftatbestand des Pflanzenmissbrauchs noch in diesem Jahr eingeführt wird, ist noch nicht bekannt.

Bild: linus_art  (Flickr) – (CC BY-SA 2.0)

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